Spielerisch Geschichte lernen: Chancen und Grenzen von Computerspielen
Workshops     phæno, Willy-Brandt-Platz 1, 38440 Wolfsburg / Ideenforum
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Spielerisch Geschichte lernen: Chancen und Grenzen von Computerspielen

Veranstaltet durch das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, in Zusammenarbeit mit dem Science Center phæno.

Kann man Geschichte spielen? Das jedenfalls behaupten die Produzenten von Videospielen seit Jahrzehnten. Selbst eines der ersten Spiele für den heimischen PC, das den technischen Möglichkeiten Anfang der 1980er Jahre entsprechend noch in Pac-Man-Optik daherkam, Castle Wolfenstein, wurde bereits als Spiel mit Geschichte, mit historischem Inhalt verkauft. Die Möglichkeiten einer Nutzung von historischen Strukturen, Ereignissen und Personen in Handlung und audiovisueller Aufbereitung im Computerspiel sind längst so vielfältig, dass die Illusion einer Zeitreise, einer Geschichte zum Mitmachen oder gar Selbstmachen perfekt zu sein scheint. Was ist dran an dieser Verheißung einer Beschäftigung mit der Vergangenheit, die informativer, unterhaltsamer und womöglich mit Blick auf historisches Lernen effektiver sein soll? Welche Chancen, aber auch welche Grenzen kennzeichnen das Medium? Fragen wie diese werden im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Neben grundsätzlichen Überlegungen besteht Gelegenheit, an zwei exemplarisch vorgeführten Beispielen, Assassin’s Creed III und Valiant Hearts, selbst zu prüfen, ob sich tatsächlich Geschichte spielen lässt.

Die Leiterin Prof. Dr. Angela Schwarz hat den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Siegen inne.

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